Benvenuto - Torsten blog(t)

Neues vom Hobbykoch

April2

Das mir Kochen Spaß macht und ich dabei auch ohne den Genuß eines Küchenweins entspannen kann, hat sich in meinem Freundeskreis mittlerweile herumgesprochen. Langsam habe ich mich in meiner kleinen Küche richtig gut eingefuchst und probiere aufwendigere Gericht.

Gestern Abend war es wieder mal soweit. Da bekanntlich Essen in geselliger Runde viel mehr Freude macht, lud ich mir einen Gast ein. Bevor es an die Zubereitung des Mahles ging, versuchte ich mich in der Tischdekoration. Es fehlte mir kreativen Ideen und so bemühte ich das Internet als Quelle der Inspiration. Raus gekommen ist lediglich eine kunstvoll gefalteten Serviette. Manchmal ist weniger mehr.

Tischdekoration

Das Festmahl

Bevor es an die Zubereitung des Festmahls ging, wurden alle Zutaten zusammengesucht. Ich begann das Gemüse zu waschen und in Form zu schneiden. Während der Wildreis langsam im Topf Farbe nahm, machte ich mich an die Befreiung der Ananas. Zusammen mit karamellisierten Zucker, Knoblauch, Zwiebeln und einer grünen Peperoni schmorten die mundgerechten Ananasstückchen im Ofen. Ich lag gut in der Zeit. Zwischendurch rüstete ich schon mal die Mandeln und setze den Dip für den Nachtisch an. Schnell das Fleisch kurz angebraten und zum Schluß eine Soße aus frisch gemörsten Koriander und dem Sud der geschmorten Ananas erstellt. Der einzigste Punkt der mißlang. Dann alles auf einem Teller hübsch angerichtet und einem schönen Abend stand nichts mehr Weg.

Zum Nachtisch gab es gegrillte Bananen und eine fabelhaften Soße. Bestehend aus Orangensaft, Butter, Zucker, Puderzucker und Weinbrand. Dazu die warmen Bananen. Mhhhhhhhhhhh

Die Zusammenfassung des Mahls: Schweinerückensteack mit Ananas-Ragout an getröstetem Wildreis und scharfen Mandeln.

Bevor ich mich mit fremden Federn schmücke, das Gericht entstammt der Feder Tim Mälzers.

Labskaus - Speise für derbe Männer

Februar17

Nachdem ich Fertiggerichte , zumindest am Wochenende , aus der Küche verbannt habe, stehe ich ich mit wachsender Begeisterung in der Küche und schnibble Gemüse, Kartoffeln etc.. Als Anfänger halte ich mich dabei überwiegend ans Rezept. Bezeichne mich selber als Rezeptkocher und stehe damit in einer Linie mit dem guten Alfred. Die ersten Versuche waren sehr erfolgreich. So traute ich mich heute an ein typisch Norddeutsches Gericht Labskaus. Das Gericht besteht im wesentlichen Corned Beef, Kartoffeln, Matjes (meine Variante Rollmops), Zwiebeln und Roter Bete.


Für den ersten Versuch eines Kochnovizen ist mir der Labskaus ganz gut gelungen. Und geschmeckt hat es außerdem. Das Ergebnis macht Lust auf mehr, wenn bloß dieser ganze Abwasch nicht wäre. Da muß ich mir wohl noch etwas einfallen lassen


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