Benvenuto - Torsten blog(t)

Partner Programme

Februar7

Gerade eine kleine, nette Sonderaufgabe übertragen bekommen. Ein amerikanischer Hersteller von Netzwerkkomponenten hat sein Partnerprogramm geändert. Okay, dachte ich mir, die Registrierung ist schnell gemacht. Auf den angegebenen Link geklickt und das Warten begann. Zwischenzeitlich eine neue Tasse Tee aufgegossen und schon präsentierte sich eine schlichte Loginmaske des neuen PSPPs. Da mir kein Paßwort vorlag, klickte ich den entsprechenden Button. Nun wurde ich zur Eingabe einer Email-Adresse aufgefordert. Gesagt getan. Das System behauptete, dass die eingegebene Emailanschrift nicht bekannt sein. Erneuter Versuch. Kontrolle, ob alle Buchstaben in der richtigen Reihenfolge auf den Bildschirm gebracht wurden. Gleiches Resultat. Nun half nur ein Anruf bei der Supporthotline. Ich solle es einmal mit der Mailadresse des CCOs versuchen. Stand nicht auf der ersten Seite, dass man dieses nicht machen soll? Wenn das nicht klappt, müßte ich mich mit unserem Account-Manager in Verbindung setzen, denn es kann sein, dass wir für das PSPP-Programm noch nicht freigeschaltet sind. Nach Eingabe der verifzierten Mailadresse (übrigens steinalt), gelangte ich zu nächsten Maske. Nun durfte ich unserer Firma suchen. Drei Bbuchstaben standen mir zu. Siehe da, es erschienen zwei Firmennamen. Leider war mein Arbeitgeber nicht gelistet. Zwischenzeitlich erhielt ich einen Anruf der nette jungen Dame von der Supporthotline. Eine Ursache könnte sein, dass im PSST die Daten nicht korrekt verknüpft sind. Ich solle doch den CCO bitten, diese zu tun bzw. mir eine Einweisung geben. Dann könnte ich mich für PSPP freischalten lassen. Auch solle ich nicht vergessen mich für das Deal PSSPs freizuschalten, denn hier werden die gewonnenen Aufträge gemeldet und wir werden reich. Ehrlich gesagt, ich habe kein B.O.C.K mehr auf dieses tolle Programm. Ne geschlagene Stunde hat mich das gekostet und ich bin keinen Deut weiter. Bei soviel Bürokratie, fehlt mir einfach die Zeit mich um meine Kunden zu kümmern. Aber ich habe wunderbare Abkürzungen gelernt. Grrr.

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Ende des Urlaubs

September7

Eigentlich müsste ich bereits seit 3 Tagen wieder am Schreibtisch sitzen. Dummerweise habe ich mir in der letzten Urlaubswoche eine Virusinfektion eingefangen und war die Woche komplett aus dem Verkehr gezogen. Alle Symptome ließen auf eine Sommergrippe schließen und ich ging davon aus, daß in drei Tagen alles vorbei ist. Als am dritten Tag keine Besserung eintrat, ging ich zum Arzt. Aus einem gripalen Infekt wurde ein Infektionskrankheit der Mundschleimhaut, die ca. 1 Woche dauern sollte. Mittlerweile hatte ich mich drei Tage ausschließlich von Wasser ernährt und die folgenden Tage nur von Suppen. An ein leckeres Stück Fleisch war gar nicht zu denken. Am Wochenende trat dank der Pflege von Frau S. eine Genesung ein. Allerdings kämpfte mein Körper immer noch mit der Infektion und das Sprechen fiel mir schwer. Um halb acht am Montag zum Arzt und die Symptome erneut geschildert. Für eine weitere Woche erhielt ich einen gelben Schein was sicherlich meinem Chef zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Für die erste Wochenhälfte quartierte ich mich bei meinen Eltern ein und genoss die vorzügliche Pflege sowie die Möglichkeit bei angenehmen Temperaturen die Siesta im Freien zu verbringen. Abgesehen von der letzten Woche ein super erholsamer Urlaub auf Balkonien mit super Wetter und vielen Aktivitäten.

Das haben wir uns verdient

August18

So nun ist die erste Urlaubswoche schon beinahe vorbei. Die Zeit verging wie im Fluge und das Wetter wird endlich auch besser. Laut Prognose soll die Schönwetterperiode auch in den kommenden Tagen anhalten. Nach superlangen Zeit gestern wieder mal im Cafe Art gewesen. Irgendwie gibt es Läden die wiederstehen jeder Mode und existieren ohne ein Spur von Veränderung jahrelang.

Heute (18. August 2005) nahm ich mir vor, mit dem Fahrrad entlang des Ostsee-Küsten-Radweg von Lübeck nach Boltenhagen und zurück zu radeln. Den ursprunglichen Plan direkt von der Haustür den Ausflug zu beginnen, wurde zerschlagen und das Fahrrad ins Auto geladen. Die Tour begann somit auf dem Priwall. Glücklicherweise fand ich auch einen gebührenfreien (!) Parkplatz. Die Hintour sollte entlang des alten Kolonenweges erfolgen. Ein nicht wirklich guter Plan. Die Blicke aufs Meer und die Steilküste entschädigten für die Strapatzen. Nach guten drei Stunden hatte ich mein Ziel das Ostseebad Boltenhagen erreicht. Dummerweise lag der Schlüssel für das Fahrradschloss im Auto, so daß aus der geplanten Einkehr in einer Verköstigungsstelle leider nichts wurde.

Der ausgeschilderte Ostsee Küstenradweg führte mich auf abgelegenden Alleen durch wunderschöne, kleine Dörfer zurück Richtung Priwall. Mit einer guten Tourenkarte ausgestattet, besichtigte ich dann noch einige renovierte und zum Hotelbetrieb umfunktionierte Gutshäuser (wunderbar für einen Kurztripp) und erreichte mit schmerzendem Popo den Ausgangspunkt.

Und morgen soll es noch Würmer werden - dann geht es ab den Strand. Das gute Wetter muss genutzt werden. Zu guter letzt noch der Hinweis zwei Photos findet ihr auf dem Photoblog.

Nach soviel Sonne, frischer Meer- und Landluft habe ich mein Bierchen redlich verdient.

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Berufspendler leben wild und gefährlich

Juli30

Gerade erhielt ich per Feedreeder folgende Meldung:

“Wenn man jeden Tag anderthalb Stunden pendelt”, errechnete Lewis, “verliert man dabei pro Woche einen ganzen Arbeitstag aus dem Bewusstsein.”
Quelle SpiegelOnline, 30.07.05

Soll ich mich jetzt freuen, dass ich seit Anfang des Jahres nicht mehr zu dieser Spezies gehöre oder vielmehrverbittet sein? Manchmal wünscht man sich doch, den den zurückliegenden Arbeitstag einfach abhacken zu können.

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