August19
Stephen Hawking stellt diese Frage vor ca. 6 Wochen im einem Internet-Forum. Die Zeit griff diese Frage aus und stellte diese zehn Wissenschaftlern. Die Befragten gaben sehr unterschiedliche, je nach Blickpunkt und Fachrichtung geprägte, Antworten. Eine sehr interessante Frage, über die man etwas länger nachdenken sollte. Spontan fällt mir dazu ein, jedenfalls nicht mehr nur nach dem Motto höher, schneller, weiter leben. Respekt gegenüber den Mitmenschen/Angestellten sowie der Natur ist wahrscheinlich der schlauere Wege.
Zum Artikel der Zeit geht es hier und wer sich der Diskussion anschließen möchte, kann klicken hier.
August17
Beinahe täglich verschwindet ein Unternehmen durch eine Übernahme vom Markt. Diesmal traf es die Baumarktbranche. Die Nummer zwei Praktiker übernimmt das überwiegend in Norddeutschland tätige Familienunternehmen Max Bahr und verringert so den Abstand zum Branchenprimus Obi. Zwar bleiben beim fusionierten Unternehmen diesmal keine Arbeitsplätze auf der Strecke, aber die größere Nachfragemacht sorgt bei den Zulieferern für erheblichen Rationalisierungsdruck. Wer den gewünschten Preis nicht halten kann, fliegt aus dem Regal. Einige wenige Unternehmen, egal ob im Einzelhandel, in der Reisebranche oder in der Pharmazie, beherrschen den Markt. Zwar locken die unterschiedlichsten Neonreklamen die Verbraucher in die Konsumtempel und gaukeln eine Vielfalt vor, die es aber gar nicht gibt. Anscheinend können heute nur Unternehmen langfristig am Markt überleben, die über einen kostengünstige, flexible Logistik und Verwaltung verfügen. Die Buntheit des Angebots bleibt beim großen Fressen auf der Strecke. Passend hierzu kündigt Air Berlin die Übernahme des Konkurrenten DBA an. Knapp 120 Millionen € legt Air Berlin auf den Tisch des einstigen Mitbewerbers. Also ich weiß ja nicht, wo dass alles hinführen soll.
August6
Es ist Sommer und auch abends laden noch angenehme Temperaturen zum gemütlichen Draußen mit Freunden ein. Aber es gibt Spielverderber. Ein wenig südländische Gelassenheit täte uns ganz gut. Ist die Lebenslust während der WM schon verpufft oder war es nur ein laues Lüftchen. Aber eines sollte wir bei aller Sommerfreude nicht vergessen, den Respekt untereinander. Feiern und feiern lassen. Der Winter kommt bestimmt!
Das schöne Wochenendwetter hat der Polizei in Kiel zusätzliche Arbeit gebracht. Wie die Beamten mitteilten, wurden von Freitagabend bis Sonntagfrüh insgesamt 88 Streifenwageneinsätze wegen Ruhestörung gezählt. Das schöne Wetter mit angenehmen nächtlichen Temperaturen lud zum Feiern ein, viele Nachbarn fühlten sich aber durch die lautstarken Feste im Garten oder hinter geöffneten Fenstern gestört. Eine Fülle von Beschwerden ging teilweise im Minutentakt ein, sagte ein Polizeisprecher.
Quelle ln-online vom 06.08.2006
April27
Die Deutschen sind nicht glücklich mit ihren Jobs. Ein Viertel arbeitet nur des Geldes wegen und nur 27 Prozent freuen sich jeden Tag auf ihren Job. Damit finden sich die Deutschen in guter Gesellschaft, denn auch 23 Prozent der europäischen Kollegen sind nicht glücklich mit ihren Jobs. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter knapp 9.700 Besuchern in acht Ländern Europas durchgeführt wurde. Quelle ComputerPartner 27. April 2006
Laut der Befragung arbeiten die zufriedensten Arbeitnehmer in den skandinavischen Ländern und das obwohl auch dort die Sozialleistungen kräftig reduziert wurden. Warum haben wir nur sowenig Freude an der Arbeit und die Skandinavier so viel? Sind wir zu pessimistisch oder haben uns skrupellose Manager die Lust auf Leistung genommen? Zahlt sich Mitdenken und Engagement als Angestellter wirklich nicht mehr aus. Regiert nur noch Neid unser Gesellschaft?
März26
Seit geraumer Zeit geistert durch die deutsche Medienlandschaft das Thema “Wie wird man deutscher Staatsbürger”. Jetzt haben hessische Beamten, bestehend aus einer Hauptschullehrerin, einer Juristin, einem Politologen sowie einem Historiker, eine vorläufigen Fragenkatalog in die Diskussion eingebracht. Dieser beinhaltet 100 Fragen rund um Deutschland. Wirft man einen Blick auf den Test, kämme mancher gebürtiger “Deutscher” ins Grübeln, z.B. Welcher deutscher Physiker hat mit seiner Entdeckung im Jahre 1895 die medizinische Diagnose bis zum heutigen Tage revolutioniert? Oder Erläutern Sie den Begriff “Existenzrecht” Israels! Zwei Fragen, bei den ich persönlich passen muß. Im Grund finde ich eine solche Prüfung gar nicht schlecht. Aber die Experten sind wieder mal über das Ziel hinausgeschossen. Sicherlich sollte ein Neubürger die Kultur seines neues Heimatlandes akzeptieren und anerkennen. Ist es wirklich notwendig zu wissen, wer den Kreidefelsen malte oder welche drei Philosophen Deutschland hervorgebracht hat. Sind nicht Kenntnisse der Gesetze und der Sprache viel Wichtiger als Fragen zur kulturellen Vergangenheit von Deutschland. Wer sich nicht artikulieren kann, wird sich auch nicht eingliedern lassen und immer sein eigenes Süppchen kochen. Tüte es uns Bundesbürgern nicht gut ein wenig weltoffener zu sein und in unserem täglichen Leben andere Kulturen zu integrieren und so etwas mehr Leichtigkeit, Hoffnung in unseren Alltag bringt und den Pessimismus vertreibt.
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