Rundfunkgebühren für den Computer
Die GEZ und somit die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten haben eine neue Einnahmequelle entdeckt. Ab 1. Januar 2007 fallen auch Gebühren für Computer mit Internetanschluß an. Im vergangenen Jahr betrug der Gesamtertrag alle Rundfunkgebühren schlappe 7,12 Mrd €. Davon erhielt der Löwenanteil die ARD. Das gutes Fernsehen Geld kostet ist unumstritten und dafür zahle ich dann auch gerne. Wer will schon Verhältnisse wie in Italien oder Amerika. Ich jedenfalls nicht. Im Gegenzug sollen die Nutznießer der Rundfunkgebühren auf Werbung verzichten und den Mut für qualitative Nischenprodukte haben. Derzeit empfinde ich die Werbung bei den öffentlich rechtlichen Anstalten genauso störend, wie bei der werbefinanzierten Konkurrenz. Gute Unterhaltung / Dokumentationen werden zur nachtschlafender Uhrzeit ausgestrahlt. Im Abendprogramm herrscht seichte Unterhaltung vor. Eine rühmliche Ausnahme macht zur Zeit arte sowie einige Beiträge auf den dritten Programmen. Die Verantwortlichen sollten nicht nach immer neuen Einnahmequellen suchen, sondern überlegen wie das zur Verfügung stehende Geld sinnvoll eingesetzt werden kann. Braucht jedes Bundesland wirkliche eine eigene Rundfunkanstalt?