Benvenuto - Torsten blog(t)

Wetterkapriolen

Oktober24

Schaue ich aus dem Fenster ist das Grün der Birke einer leichten Gelbfärbung gewichen. Untrügerisches Zeichen die dunkle Jahreszeit beginnt. Man steht im Dunklen auf. Sitzt acht oder mehr Stunden im Büro und kommt völlig erledigt nach Hause. Der erste Griff in den eigenen vier Wänden gilt dem Lichtschalter. Künstliches Licht taucht die Wohnung in eine angenehmere, hellere Atmosphäre. Draußen dunkelt es. Tagsüber sitzt man bei Temperaturen um die 15 Grad und Sonnenschein im Büro. Ein Spaziergang wäre der richtige Zeitvertreib. Das eine oder andere Photo schießend. Kommendes Wochenende wird die Uhren umgestellt. Wenigsten steht man dann nicht mehr bei pechschwarzen Himmel auf. Aber dieser Zustand vergeht zügig. Ist die Sommer - oder Winterzeit die richtige Zeit? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls bedeutet Herbst für mich Stürme, Kälte, Regen und tiefe Temperaturen und nicht Dunkelheit, Nässe und 15 Grad. Aber scheinbar sind das die Folgen der globalen Erwärmung. Die Sommer werden heißer und trockener mit rapiden Wetterumschwüngen. Ein Gutes hat zumindest die dunkle Jahreszeit. Die Geldsäckel der Energieunternehmen füllen sich. Trotz Gewinne wird mit Arbeitsplatzabbau und Investitionskürzungen am Standort Deutschland gedroht, wenn die Staatsmacht reglementierend eingreift.

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Grau, Schauer, Wolken.

August25

Die Arbeitswoche ist geschafft und das Wochenende klopft an die Tür. Pünktlich zum Start in zwei freie Tage zieht sich der Himmel zu einer grauen, düsteren Masse zusammen. Es tropfelt ein wenig. Ein Blick auf den Wetterfrosch verrät für das Wochenende keine Besserung. Dann heißt es wohl mit Friesennerz und Gummistiefel auf der roten Asche auflaufen und frieren. Hätte heute an d i e s e m Tage nicht wirklich mal die Sonne scheinen können, wie die Jahre zuvor. Das Wetter entspricht jedenfalls meiner heutigen Stimmung ganz gut. Langsam machen sich auch die mit Tabletten niedergekämpften Kopfschmerzen bemerkbar. Was mag eute noch kommen?

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Sonnenbad im Oktober

Oktober4

Hamburg Ovelgönne 3.10

Die Sonne lachte an diesem ersten Oktoberwochende vom Himmel und lud zu einem Spaziergang ein. Wir entschieden uns am Sonntag für einen Besuch des Hamburger Hafes. Bei strahlemdem Sonnenschein und angenehmen Temparaturen schlenderten wir durch die Speicherstadt Richtung Landungsbrücken. Nur zu dumm, dass nach wenigen Photos meine DigiCam den Dienst aufgab (vergaß die Akkus zu laden) . Die Ladungsbrücken waren mit Mensch übersät. Einheimische und Urlauber nutzen die Sonnenstrahlen zum ausgiebigen Flanieren. Die Kapitäne der Barkassen machten lautstark auf die nächsten Abfahrt zur großen Hafenrundfahrt aufmerksam. Oben auf den Landungsbrücken sitzend beobachteten wir die quirliege Menschentraube.

Der folgende Feiertag zeigte sich ebenfalls von seiner sonnigen Seite. Nach einem ausführlichen Brunch wollten wir zum Museumshafen Ovelgönne aufbrechen. An einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe war trotz Danis Optimismus nicht zu denken. Das Auto stellten wir am Ende des Fischmarktes ab und schlenderten zum Museumshafen. Der Wanderweg Richtung Teufelsbrück war so mit Menschen bevölkert, dass ein Spaziergang keinen Spaß bereitete Nach kurzer Zeit entschlossen wir uns zur Umkehr und genossen in der Sonne sitzend eine herrlichen Nachmittag.

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104.000 Blitze - ein deutscher Sommer

Juli30

Bei verheerenden Unwettern mit Orkanböen und sintflutartigen Regenfällen sind in der Nacht zum Samstag in Deutschland mindestens zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Auch in der Schweiz und den Niederlanden hieß es örtlich Landunter. Es entstanden Millionenschäden: Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Stromleitungen gekappt. “Es hagelt taubeneigroße Körner”, sagte ein Polizeisprecher.
Quelle FAZ.NET 30.07.05

Liest man diese Meldung, könnte man meinen, dass wir uns nicht mitten im Hochsommer befinden, sondern eher im Herbst. Naja zum Glück haben wir hier in Lübeck mit viel Wind und heftigen Regen relativ wenig abbekommen. Der Start ins Wochenende ist jedenfalls ordentlich ins Wasser gefallen. Der Besuch der Travemünder Woche mit Frau A. kann ich für heute jedenfalls abschreiben, obwohl ich noch schwanke. Zur Zeit lacht Klärchen vom Himmel. Schauen wir mal.

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